Montag, 4. April 2016

Heute schon appliziert? Hier gehts zum Tutorial...

... schon lange nicht mehr? Oder noch gar nicht appliziert?
Kein Problem hier geht's lang zum Tutorial ;-)

Anlass war, dass in unserem neuen Ebook - wenn auch nicht viel - appliziert wird.
Also perfekte Gelegenheit für Euch eine kleine aber feine Anleitung zu schreiben, wie es geht und wies gemacht wird.




Du brauchst

Stoffreste
Vlieseline Applikationsvlies
Stickvlies



Los geht's!

Auf die Papierseite deines Vlies, zeichnest Du die Form, die deine Applikation haben soll - nicht vergessen, alles ist spiegelverkehrt - besonders wichtig bei Schriftzügen, Buchstaben etc.



Wir zeigen euch heute ein Quadrat, einen Kreis und ein Herz. Diese einfachen Formen sind perfekt, um Applikationen zu üben.



Schneide die Vlieseline auf die Grösse deiner Stoffreste zu und lege die Klebeseite deiner Vlieseline (diese ist rau und "glitzert" wenn Licht drauf scheint) auf die LINKE Seite deiner Stoffreste.
Nun geht ab ans Bügelbrett.
Bügle das Vlies gemäß der Anleitung des Herstellers auf und lasse es kurz abkühlen.




Nachdem alles abgekühlt ist, schneide entlang deiner gezeichneten Linie die Applikation aus, und entferne das Papier auf der Rückseite.


Jetzt kannst du die Teile auf dem Stoff der appliziert werden soll auflegen, und wieder aufbügeln.
Wir empfehlen hier einen Stoff zwischen das Bügeleisen und die zu applizierenden Stoffstücke zu legen - fürs Foto haben wir aber drauf verzichtet ;-)



Wir wandern nun an die Nähmaschine.
Idealerweise hat du einen Applikations- bzw. einen offenen Nähfuss, damit Du gute Sicht auf dein Nähstück hast.
Ein transparenter Fuss tut es auch - und zur Not natürlich der normale Nähfuss.
In letztem Fall musst du dich langsam vorarbeiten und zwischendurch immer wieder mal das Füsschen heben, um zu sehen ob du "am richtigen Weg" bist ;-)

Bevor das Stück unter die Nadel kommt, vergiss nicht das Stickvlies unterzulegen.
Wirklich notwendig ist es nur bei dünner Baumwolle - ansonsten könnten unschöne Wellen entstehen.
Solltest Du Jeans oder anderen festen Stoff verwenden wird es nicht notwendig sein.
Am besten Du probierst einfach ein wenig aus.



Wir beginnen mit dem Kreis.

Mit dem Handrad setze die Nadel rechts neben deine zu applizierende Form.
Nun stelle einen engen und kurzen Zick Zack Stich ein - wir haben eine Stichbreite von 2 und eine Stickdichte von 0,9 verwendet.
Idealerweise kannst du deine Maschine so einstellen, dass sie immer mit der Nadel im Stoff stoppt.
Am besten du schnappst Dir vorab ein Probestück und testest, welche Einstellung Dir am besten gefällt.

Schön langsam arbeitest du dich der Rundung entlang - nicht vergessen, Du musst nach ein paar Stichen stoppen (Nadel unten) und den Stoff entsprechend der Rundung weiter bewegen.
Um wirklich schöne Kreise zu bekommen muss man einige Zeit üben also bitte nicht gleich das Handtuch werfen.

Hast du die Rundung geschafft, mache noch ein paar Stiche über den Anfang hinaus und vernähe.

Et Voila! Der Kreis wäre geschafft.





Jetzt geht's weiter mit dem Quadrat.
Hier sieht man auch gut, wie Formen appliziert werden die übereinander liegen, ohne das hässliche Übergänge entstehen.

Wie Du am Foto siehst, sind die ersten Stiche hier innerhalb der aufliegenden Form.
Dazu später mehr.



Vorher arbeiten wir uns mal zur ersten Ecke des Quardrats vor.
Genau an der Kante stoppst Du. Die Nadel bleibt rechts neben der Kante im Stoff - wie am Foto.

Nun drehst du den Stoff um 90 Grad, und arbeitest Dich zur nächsten Kante vor.

Das machst du solange, biss alle 4 Seiten fertig appliziert sind.


Auch am Ende stichst Du mit ein paar Stichen in die aufliegende Form ein, bevor du vernähst.

Nun geht's an die letzte Form.



Auch hier wieder rechts neben der Form einstechen und los geht's.


Die Rundung wird genauso gearbeitet wie beim Kreis - immer entlang der Form, zwischendurch stoppen, Nähfüsschen heben und den Stoff entsprechend bewegen, damit du weitehin schön die Form applizieren kannst.
Zwischen den Rundungen des Herzens stichst du drei bis vier Stiche in die Form wie am Foto.


Dann drehst Du Deine Applikation und arbeitest die zweite Hälfte des Herzens genauso.....


... und stoppst, wenn der Anfang und das Ende aufeinander treffen.

GESCHAFFT!


Wir hoffen Du hattest viel Spass!
Zeige uns doch Deine applizierten Kunstwerke in unserer Facebook DIY Party "Post your Stuff" ;-)

Wir machen uns mal auf den Weg zum Creadienstag, Create in Austria und Ideenreich und HOT.

Euch noch einen wunderschönen, frühlingshaften Dienstag!



Dienstag, 29. März 2016

Stoff designen ...


... da gibt es mehrere Möglichkeiten.

Heute möchten wir Euch eine Möglichkeit zeigen, die echt easy und nicht zeitaufwendig ist.

Seid Ihr bereit?




Folgende Materialien werden dazu benötigt
  • Acrylfarbe* (Eure Farben nach Wunsch und Wahl)
  • Malerkreppband*
  • Glas mit Wasser
  • Acyl-Pinsel* (Was Ihr gerade zu Hand habt)
  • Eine Sprühflasche mit Wasser  
  • Baumwollstoff* in der von Euch zu bemalenden Größe
    (Um hier ein gutes Resultat zu erzielen, eignen sich am besten helle Farben. Die Größe des Stoffes ist Eure freie Entscheidung. Hier können es 20cm oder gar evtl. 1 Meter sein. Oder Ihr habt Stoffreste? Besser geht es nicht.)
  • Farb-Misch-Unterlage (Hier haben wir einen übrig gebliebenen Plastikteller genommen)
  • Haushalts- und Backpapier (Backpapier als gute Mal- und Bügelunterlage und das Haushaltspapier, um eventuelle Restfeuchtigkeit aufzusaugen)

Jetzt jeweils einen Klecks der Farbe auf den Plastikteller geben.


Jetzt Euren zugeschnittenen Stoff (nach Eurer Wunschgröße) auf das Backpapier auf einem festen Untergrund (wir haben hier eine kleine Holzplatte genommen) legen.

Das Backpapier wurde von uns auf der Holzplatte mit Malerkrepp befestigt, damit es nicht hin und her rutscht.


Jetzt kommt der Wassersprüher zum Einsatz. Den Stoff schön nass sprühen!


Der Stoff sollte schön durchgeweicht sein und keine trockene Stelle aufweisen. 
Warum? Wenn trockene Stellen vorhanden sind, wird die Farbe nicht gut im Stoff aufgenommen. Der Stoff wird hart und es kann sein, dass die Farbe abbröckelt.


Jetzt heißt es: BE CREATIVE!!!

Nehmt Euch Euren Pinsel ... taucht gut in die Farben und mischt die Acrylfarben gut mit Wasser, bevor der Pinsel dann auf dem Stoff landet.

Ihr könnte auch nur Punkte, Kreise oder sonstiges machen. Wenn Ihr den Stoff mit der Farbe in Berührung gebracht habt und das ganze für Euch noch zu stark von der Farbe ausschaut, dann könnt Ihr ruhig noch mit dem Wassersprüher auf den Stoff gehen. Glaubt uns, dann kommen auch tolle Effekte bei raus. Einfach ausprobieren.


Das ganze wirkt hier auf dem Bild noch relativ stark von der Farbe her. Das ganze wird noch heller. Es ist ja im nassen Zustand. Und das kennt Ihr ja auch vom Haare waschen. Im nassen Zustand sehen Eure Haare viel dunkler aus.

Das ganze wird dann über Nacht auf dem Backpapier getrocknet. 


Seht Ihr das? Die Farbe ist nicht mehr so stark und ist viel viel heller. 
Jetzt wird es Zeit, das ganze zu bügeln.


Legt Euch Backpapier auf den Stoff und bügelt dann in höchster Stufe (ohne Dampf) über Euren neu gestalteten Stoff.


Das Ergebnis finden wir, kann sich mehr als sehen lassen.



Edit: Wie man die Farbe besser haltbar machen kann?
Durch das Bügeln wird sie fixiert.
Ach ja und diesen Tipp haben wir auch noch für Euch. ->
Kein Ausbleichen der Farben beim Waschen

Was man aus solch einem Stoff alles machen kann?
Hmmm ... Wie wäre es mit einer Patchworkdecke?
Vielleicht können hier die Kinder mitmachen und den Stoff mitgestalten. 
Jedes Stoffstück ein Unikat. 
Ein super Geschenk zum Muttertag oder zum Geburtstag.

Unsere E-Books für Patchworkmuster findet Ihr hier.
Ganz normale Quadrate - Easy Patch oder das besondere Apfelmuster - BellaWolke Applecore.

Wie immer freuen wir uns über Euer Feedback und wünschen Euch einen wunderschönen Dienstag.

Liebe Grüße
Eure




Montag, 21. März 2016

5 absolute TOP Nährorganisations-Tipps


 im 10 Fragen-Interview mit 


Durch einen Beitrag auf Facebook sind wir sozusagen in Kontkat mit Judith gekommen.
Begeistert von ihren tollen Organisationsmöglichkeiten, möchten und dürfen wir gern diese mit Euch teilen. Liebe Judith, danke für Deine Zeit. Jetzt nehmen wir uns mal einen Kaffee ... 

BellaWolke: Magst uns kurz Dein Alter, Sternzeichen und 5 Eigenschaften von Dir nennen?
 
Judith:
Mein Name ist Judith, ich bin 41 Jahre alt, Jungfrau im Sternzeichen und organisiert chaotisch :-). Außerdem sehr, sehr neugierig aka wissbegierig, manchmal gerne rechthaberisch, aber so gut wie immer gut gelaunt. Meine beste Eigenschaft ist wohl meine Hilfsbereitschaft. Ich vermittle einfach Wissen gerne weiter.

BellaWolke: Wann hast Du mit dem Nähen begonnen und was hat Dich dazu gebracht?

Judith: 
Ich habe vor 20 Jahren mit dem Nähen begonnen, da es nie das, was mir gefallen hat, 

zum Kaufen gab. Entweder passte es nicht von der Größe oder von der Farbe her.

Und ich arbeite gerne mit meinen Händen.

BellaWolke: Welche Maschinen hast Du?
Würdest Du Dir diese Maschinen immer wieder holen? Oder hast Du eine Traummaschine?

Judith:
Phuhh, ich hab einen kleinen Maschinenpark zu Hause *hust*

Also da wäre zuerst meine Husqvarna Lily 555. Das ist meine Hauptnähmaschine, ein sehr zuverlässiges robustes Arbeitstier. Dann meine Zweitnähmaschine, ebenfalls eine Husqvarna und zwar das Modell Orchidee. Das waren damals die ersten Sticknähkombimaschinen. Ich verwende sie heutzutage gerne als Ledernähmaschine, durch das Alter der Maschine bedingt, ist das ganze Gehäuse noch aus Metall. Dementsprechend schwer und robust ist sie auch :-) 



Als Overlock habe ich die Brother 1034D, absolute Empfehlung vom Preis Leistungsverhältnis

her. Einfach zu bedienen und einzustellen, und 4 Lagen Jeans mit 2 Lagen Bündchen waren 

kein Problem für sie. 



Meine Coverstitch ist ebenfalls von Brother, da gibt es eh nur ein Modell. 

An sich bin ich mit ihr zufrieden, sie kommt nur leider mit rutschigeren Viskosestoffen 

nicht so ganz klar, da neigt sie zu Fehlstichen. 



Als reine Stickmaschine habe ich die Brother Innovis 750e. Wahrscheinlich die verbreitetste 

Stickmaschine in Europa. Bis auf die Größe des Stickbereichs und des sehr teuren 

Softwareprogramm bin ich mit ihr zufrieden. 



Und zuletzt ist bei mir noch ein Plotter eingezogen, wieder Brother und zwar der 

Scan n Cut CM840. Ich hab mich für dieses Modell entschieden, da ich die Scan Funktion 

total genial fand und das er Stoff besser schneidet als der Silhouette. Mir kommt er auch 

wertiger vor und er bringt von Haus aus mehr Zubehör mit. 



Zum Abschluss, ich habe keinen einzigen Kauf bereut, allerdings werde ich mir

sobald Babylock ihre Coverstitch neu überarbeitet, diese wahrscheinlich holen. 

Aber das ist dann der Luxus der Bequemlichkeit halt :-).

BellaWolke: Kannst Du Dich daran erinnern, was das erste Teil war, was Du auf deiner jetzigen Nähmaschine genäht hast?

Judith:
Leider nein, das ist zulange her. Ich habe meine Husqvarna bald 18 Jahre, 

und es lohnt sich halt für eine gute Nähmaschine mehr Geld auszugeben.

Die hat man dann für viele, viele Jahre.

BellaWolke: Was war Dein schlimmstes Nähprojekt? Oder gibt es was, was Du überhaupt nicht gern nähst? 

Judith:  
Hm, ein wirklich schlimmes Nähprojekt hatte ich in dem Sinn noch nie. 

Mein aufwendigstes bisher war diese Kostümjacke aus der Knip (Fashion Style)

Ich glaube, ich habe jede Naht mindestens zwei, die meisten drei bis viermal

genäht. Dadurch das die Ärmel gleichzeitig den Kragen bilden und in dieser Naht

die Abnäher versteckt sind war es schon eine Herausforderung, aber es hat sich gelohnt.

Ich trage die Jacke sehr gerne und sie passt perfekt.

Was ich nicht so gerne nähe, sind flutschige Viskosestoffe. Auf dem Bild die Bluse unter 

der Jacke. Da genau zu arbeiten ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. 




BellaWolke: Was nähst Du am liebsten?
 
Judith:
Am liebsten nähe ich immer wieder etwas Neues, daher nähe ich fast ausschließlich 

aus Zeitschriften und Büchern, z.B. Burda, Ottobre, Knip aka Fashion Style, La Maison Victor und

Simplicity (meine Nähmode). Bis auf ein, zwei Basis T-Shirt Schnitte habe ich so gut wie keinen Schnitt bisher zweimal genäht. Die Welt ist voll von tollen Schnittmustern, daher ist meine Nähliste

immer endlos :-) 

BellaWolke: Welche 5 absoluten Organisationstipps für „das Nähzimmer“ oder „den Nähkram“ hast Du für uns?

Judith:
Tipp 1

Wenn man schon länger näht, sammelt sich im Laufe der Zeit einiges (vor allem Stoff)

an. Damit man schnell etwas findet, ist es praktisch sich ein System zu überlegen. 

Ich fange mit meiner Bücherwand an.

Hier sind alle meine SM/Nähbücher und Zeitschriften gesammelt und geordnet.

Auch meine Maschinen finden hier zum Teil Platz. 

Für die Zeitschriften finde ich Sammelordner recht praktisch.

Außen kommt der Name und das Jahr dran, so findet man schnell was man braucht. 

Zusätzlich drucke ich mir auch die Schnittmusterübersichten aus und markiere die Teile, 

die ich schon genäht habe.



Tipp 2

Die schon rausgenommenen Schnittmuster lege ich in einem Hängeregister ab. Die Schnittmusterteile sammle ich in einem beschriftbaren wieder verschließbaren 

Plastiksackerl, auf dem dann alle Infos (Größe, Schnitt, Anzahl der Teile, Stoff etc.) draufstehen. 

Ich ordne nach Zeitschrift und Jahr, damit finde ich es am schnellsten.



Tipp 3

Swap auch bekannt als Sewing with a Plan. 

Früher habe ich sehr dazu geneigt lauter tolle Einzelteile zu produzieren 

(Passiert mir heute noch hin und wieder ;-) ) 

Um dem entgegenzuwirken und vor allem nicht von einem SM Wahn in den nächsten zu verfallen, schreibe ich mir auf, was wann wie genäht werden soll. 


Vor kurzem habe ich auf dem Blog Mamamachtsachen.de dazu eine Tabelle gefunden, 



Das ist mal meine Märzliste.






Damit habe ich einen guten Überblick was am Plan steht, wann es fertig werden soll, was ich noch brauche oder schon habe. Ich habe alle Informationen auf einem Blick, inkl. der verbrauchten Stoffmeter :-) 


Dazu gibt es dann noch als Einzelblatt alle weiteren benötigten Angaben dazu.



Hier von meinem aktuellen Projekt. 
Da ich noch nicht am Nähen bin, fehlen hier noch die Infos

wie Schnittanpassungen etc. 



Tipp 4

Stoffe, Stoffe, Stoffe


Nicht jeder von euch wird das Problem mit zuviel Stoff haben, aber nach 20 Jahren 

sammelt sich da schon einiges an. 


Damit ich nicht den Überblick verliere, ordne ich meine Stoffe gerne so an, das ich sie auf den ersten Blick sehe. Ich habe ein Faltbrett mit dem ich die Stoffe zuerst alle auf die gleiche Größe

bringe und dann lege ich sie hochkant in die Schublade, damit sie alle sichtbar sind. 

Und ich brauch auf der Suche nach Kombipartner nicht alle herausziehen. 

Hier in dieser Schublade sind meine Webstoffe (bis auf einen Jersey) drinnen.






(Ähm, ich hab noch viele solcher Schubladen sortiert nach Stoffart; Webstoffe, Taschenstoffe, Blusenstoffe, Jersey etc.) 



Tipp 5

Teilt euch eure Nähzeit ein. 

Ich bin z.B. kein Abendnäher, da stricke ich lieber und sehe fern.

Damit ich aber mit meinem Pensum trotzdem vorankomme (ich nähe so gut wie meine gesamte 

Garderobe selber und nein, ich übe das nicht als Beruf aus) plane ich meine Nähzeit in meinem Tagesablauf fest ein. Da meine Kinder schon groß sind, brauche ich nicht auf Betreuungszeiten 

Rücksicht nehmen. Bei wem das der Fall ist, schaufelt euch, sofern möglich, freie Zeiten

fürs Nähen frei. Partner, Großeltern, Patentanten und Onkel, Freunde etc.


Nähen als Hobby ist Balsam für die Seele. Also kein schlechtes Gewissen, die Kinder dafür 

"Fremd" betreuen zu lassen. Ihr wisst ja, seid ihr glücklich sind es die Kinder auch :-) 

BellaWolke: Hast Du einen Terminplaner? Wie nutzt Du ihn? Zum Dekorieren oder wirklich zum Planen? 

Judith:
Ja, ich habe einen Terminplaner. 

Da ich vier Leute plus zwei Haustiere plus eine sehr große Wohnung (14 Räume putzen sich leider nicht von selbst) zu organisieren habe, wird mein Planer leider mehr benutzt als dekoriert. 


Dafür verwende ich einen A5 Filofax. Da drinnen sind all meine Termine und die vom restlichen Haushalt so weit sie mich betreffen, Haushaltslisten, Einkaufslisten, und mein Menüplan zum Kochen für die jeweilige Woche. 


Außerdem habe ich noch einen zusätzlichen A4 Ordner, den ihr schon ausschnittweise gesehen

habt, in dem all meine Nähprojekte gesammelt und organisiert werden. 

BellaWolke: Wo bestellst/kaufst Du am liebsten Stoff? Und Kurzwaren?


Judith:
Am liebsten kaufe ich Stoff und Zubehör beim Textilmüller in Kritzendorf sowie im Stoffkeller und in der Stoffecke (vormals Stoffkeller im 21. Bezirk), online bei Buttinette.at

Die sind vom Preis Qualitätsverhältnis her am besten. Und haben vor allem sehr viel 

Erwachsenenstoffe. 



Weiters gehe ich gern zu Lieblingsstücke, Happy Home und Eurostoffe. 

Online fallen mir noch Königreich der Stoffe, Jajasio.de (sehr empfehlenswert für Zubehör)

und Herbert Textiel ein (der schreibt sich wirklich so und hat die beste Baumwollspitze in einigen 

Farben, sowie die Stenzostoffe recht günstig) 



Es gibt übrigens von Edeltraud mit Punkten eine tolle Stoffgeschäftskarte von Österreich und Deutschland auf der man alle Stoffgeschäfte findet.

BellaWolke: Last but not least ...  Dein Schlusswort?

Judith:

Vielen lieben Dank das ich für das Interview dabei sein durfte.
Ich bin schon sehr auf die Tipps der anderen gespannt. 

Zum Schluss, Nähen soll ja Spaß machen. Ich hoffe daß ich ein paar von euch mit dem einen oder anderen Tipp helfen konnte. Sollte noch etwas unklar sein, fragt bitte :-) 


Liebe Judith, wir sagen Danke für Deine Zeit und deine tollen Organisationstipps.

Wer von Euch noch geniale Organisationstipps hat, bitte her damit.


Wir wünschen Euch einen schönen Wochenanfang.

Liebe Grüße


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